Regisseur
Die Inszenierungen
Regie und Kostüme — gemeinsam gezeichnet, und das ist das Ungewöhnliche.
Alberto Allegrezza zeichnet Regie und Kostüme gemeinsam. Die Verbindung ist ungewöhnlich: Inszenierung und Kostüme kommen aus einer Hand — und aus einer Hand, die ihr Arbeitsleben auf der anderen Seite der Rampe verbracht hat.
Er inszenierte L'amazzone corsara für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L'incoronazione di Poppea, Il ritorno d'Ulisse in patria, Il trionfo di Camilla und La catena d'Adone für die Cappella musicale di San Petronio in Bologna.
Mit Dramatodía, seiner eigenen Compagnia, führt er Regie und entwirft die Ausstattung für die Madrigalkomödien und Theaterunterhaltungen des Cinque–Seicento.
Alberto Allegrezza zeichnet Regie und Kostüme gemeinsam. Die Verbindung ist ungewöhnlich, und genau darum geht es: Inszenierung und Kostüme kommen aus einer Hand — und aus einer Hand, die ihr Arbeitsleben auf der anderen Seite der Rampe verbracht hat, in den Buffo- und Travestiepartien des neapolitanischen und venezianischen Repertoires.
Für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszenierte er Carlo Pallavicinos L'amazzone corsara, deren Premiere am 18. August 2022 stattfand.
Für die Cappella musicale di San Petronio in Bologna führte er Regie und entwarf die Kostüme für L'incoronazione di Poppea, Il ritorno d'Ulisse in patria, Il trionfo di Camilla und La catena d'Adone.
Mit Dramatodía, seiner eigenen Compagnia, verantwortet er Regie und Ausstattung der Madrigalkomödien und Theaterunterhaltungen des Cinque–Seicento — Banchieri, Vecchi, Croce, Andreini, Charpentier — und die Einspielungen der Compagnia bei Tactus nennen ihn als Dirigenten wie als Sänger.
Dahinter steht durchgehend eine Lesart: die Gestik der spätrenaissance- und frühbarocken Bühne, die er aus den Traktaten unterrichtet und die darüber entscheidet, wie ein Körper steht und was eine Hand tut, lange bevor sie darüber entscheidet, wie ein Bühnenbild aussieht.



